Ruländer (Grauburgunder)

Die Burgunderrebe mit rotbraunen bzw. rotgrauen Beeren.

Synonyme:
Grauer Burgunder, Pinot gris, Pinot grigio, Tokay d’Alsace, Szürkebarat

Herkunft:
Eine Mutation aus dem Blauen Spätburgunder mit roten Beeren, aber sonst gleichem Aussehen und von diesem nur durch die Beerenfarbe zu unterscheiden. Die Sorte gelangte 1375 durch Karl IV. von Frankreich nach Ungarn und von dort 1568 ins Elsaß und an den Kaiserstuhl. Wegen dieser Herkunft dort auch früher Tokayer genannt. Unabhängig davon erkannte 1711 Johann Seeger Ruland aus Speyer den Anbauwert der Sorte, wodurch der die Bezeichnung ‚Ruländer‘ entstand.

eingetragene Klone
1 Gm, 2 Gm, 21 Gm, 26 Gm, 27 Gm, 2/15 Gm, 2/16 Gm, 2/21 Gm, 2/26 Gm, 1-30 Gm, 1-31 Gm, 1-32 Gm, 1-33 Gm, 101 Gm, 102 Gm, 105 Gm, 107 Gm, 112 Gm, 113 Gm, 115 Gm

Weitere Informationen finden Sie in unserem Geisenheimer Bericht Band 67

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.